NEU! Strategieforen für Einkaufsleiter

Veränderte Herausforderungen

Neue Problemlösungsstrategien für Einkaufsleiter

Kein Unternehmen, keine Organisation kann auf Dauer erfolgreich sein, wenn es sich nicht verändert. Strukturwandel, permanenter Verdrängungswettbewerb und neue Technologien setzen selbst die Größten einer Branche unter Druck.

Die Veränderungsdynamik steigt und fordert auch von Einkaufsleitern ein erhöhtes Maß an Flexibilität und Kreativität bei  der Suche nach Problemlösungen. Trial-und-Error Ansätze sind riskant und kostenintensiv. Darin gründet die Notwendigkeit des Proof-of-Concept schon in der Ideenfindung. Qualifiziertes Feedback ist in den frühen Phasen entscheidend und vermeidet Fehler die am Ende des Prozesses sehr teuer werden können.

Einkaufsleiter stehen oft allein und ohne Sparringspartner vor komplexen Problemstellungen. Organisations- und Personalthemen, Veränderungsplanungen können erst ab einem gewissen Reifegrad mit Mitarbeitern besprochen werden.  Ebenso finden sich zu einkaufsinternen Problemstellungen wohl eher selten Ansprechpartner im eigenen Leitungskreis.

Die Zurückhaltung vieler Mittelständler gegenüber Beratungshäusern ist nicht nur aus Kostengründen nachvollziehbar. Viele öffentliche Veranstaltungen privater Anbieter sind darüber hinaus finanziert von Beratungshäusern, die sich die Kundennähe zu kaufen suchen. Auch in einem solchen Umfeld ist zu viel Offenheit riskant.

Öffentliche Veranstaltungen von Verbänden andrerseits bieten ebenfalls nur eingeschränkte Lösungen, denn systematischer Austausch kann in einem derartigen Kontext nicht stattfinden. Wer kennt das nicht: Der Informationsfluss bei Tagungen ist einseitiges Broadcasting, d.h. einige wenige sprechen, viele hören zu. Diskussionen sind generisch und nicht konkret. Brauchbare Anregungen sind eher Zufallstreffer.

Deshalb erscheint der Austausch mit vertrauenswürdigen Kollegen auf Augenhöhe vielversprechender.

Und hier präsentiert sich der Ansatz des „Collegial Coaching“ als Lösung. 

Gegenüber traditionellen Symposien, Messen oder Round-Tables wird der wesentliche Vorteil deutlich: Die Auswahl der Teilnehmer. Öffentliche Veranstaltungen können diese Selektion nicht leisten. Im Gegenteil, sie  wäre, aufgrund der zu erzielenden Breitenwirkung kontraproduktiv.

Wie funktioniert nun „Collegial Coaching“?

Im Collegial Coaching sind die Teilnehmer auf Augenhöhe unter sich und stellen ihre Zukunftsplanung untereinander vor, um ihre Strategie auf den Prüfstand zu stellen und wetterfest zu gestalten. Ein Teilnehmer präsentiert, die anderen analysieren, verstehen und geben Feedback, um zu helfen.

Sie klären die Alltagstauglichkeit eines vorgestellten Konzepts, geben Rückmeldung und legen gegebenenfalls Schwächen offen, ­um Misserfolge zu vermeiden, bevor sie entstehen. Auch neue Ideen, geboren aus anderen Sichtwinkeln sind gewünscht.

Damit das funktioniert, bedarf es der Organisation und Moderation. Generell bieten sich verschiedene Modelle an, je nach Reifegrad und Zielsetzung des Teilnehmerkreises. Liegt der Wert auf Effektivität und klarer Strukturierung des Gesprächsverlaufs, bietet sich das sogenannte „Heilsbronner Modell zur kollegialen Beratung“ als Leitfaden an. Eng und klar getaktet führt es durch die Sitzungen und liefert schnelle Ergebnisse. Smalltalk und Kaffeekränzchensyndrom sind ausgeschlossen. Mit zunehmender Erfahrung der Teilnehmer werden diese die „Geschäftsordnung“ der Gespräche über die Zeit anpassen.

Auch das Umfeld will ausgewählt und organisiert sein, wie der Tagungsort und ein angenehmes Setting, der Teilnehmerauswahlprozess im Vorfeld, die Priorisierung der Themen, deren Protokollierung oder Nachbearbeitung, wenn gewünscht. Natürlich soll auch Zeit bleiben für persönliches Netzwerken und Zusammentreffen in entspannter Umgebung nach eng geführten, effektiven Working-Sessions.

Was nehmen wir also mit? Die Bündelung der Kräfte – und das versteht jeder Einkäufer – erhöht die Schlagkraft.  Feedback in den frühen Planungsphasen ist extrem wertvoll. Es gibt Situationen, bei denen Komplexität zur Kompliziertheit wird: Der berühmte Wald, den man vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Man findet nur durch eine Veränderung des Blickwinkels wieder heraus.

An dieser Stelle liefert der Ansatz von cpoSYNC, durchgeführt von Network Press Deutschland GmbH und Lechner ProcessConsulting GmbH einen wertvollen Beitrag:  cpoSYNC ist eine organisierte und moderierte Form des „Collegial Coaching“ für Einkaufsleiter. (www.cpoSYNC.de)

cpoSYNC konzentriert sich bewusst auf die frühen Phasen der Ideenfindung. Dorthin, wo frühe Fehler sich ins Konzept einnisten können, die später nur aufwändig zu korrigieren sind.

PS: Compliance ist, zum Schluss, ein Grundsatz. Einkaufsleitern ist klar: Collegial Coaching  ist keine Plattform für das Day-to-Day Business. Der Austausch von Firmengeheimnissen und Preisabsprachen sind absolut tabu.

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